Ein Gärtner kauft keinen Raupendumper, um Erde zu transportieren. Er kauft ihn, weil der Garten nicht merken soll, dass etwas drübergefahren ist.
Das klingt nach einem kleinen Unterschied und ändert die gesamte Arbeit: der Rasen, der keine Spuren zeigt, der Weg, der nicht aufbricht, das Fußgängertor, das aufhört, die Grenze dessen zu sein, was man als Auftrag annehmen kann.
Das eigentliche Problem ist der Durchgang, nicht die Last
In privaten Gärten ist die nutzbare Breite fast immer dieselbe: das seitliche Gartentor, der Durchgang zwischen Haus und Grundstücksmauer, der Abschnitt zwischen zwei bereits bepflanzten Beeten. Knapp ein Meter, oft weniger.
Wer im Grünbereich arbeitet, kennt die Situation: Der Lkw bleibt auf der Straße, und das gesamte Material — Erde, Kies, Rindenmulch, Schnittgut — muss von dort transportiert werden. Mit der Schubkarre.
Ein kompakter Raupendumper passt durch diesen Durchgang und verändert die Kalkulation des Arbeitstages: Was zwanzig Fahrten waren, wird zu einer.
Auf dem Rasen zählt der Bodendruck mehr als die Nutzlast
Die Ketten verteilen das Gewicht über die gesamte Auflagefläche statt auf vier Punkte. Auf nassem Rasen, auf frisch bearbeitetem Boden, auf einer frischen Ansaat ist das der Unterschied zwischen Drüberfahren und zwei Spurrillen hinterlassen, die neu hergestellt werden müssen.
Und die Wiederherstellung des Rasens, wenn man sie selbst übernehmen muss, ist kein Detail: Es ist die eigene Zeit, das eigene Material und ein Kunde, der sich daran erinnert.
Die Arbeiten, bei denen sich die Maschine zuerst amortisiert
Erdarbeiten und Schüttguttransport in eingezäunten Gärten: Neuanlagen, Drainagen, Aufschüttungen, Planierarbeiten. Das ist der naheliegendste Fall und der, der die Maschine bezahlt.
Größere Schnitt- und Mäharbeiten. Nicht so sehr der Schnitt selbst: der Abtransport des Materials nach draußen. Äste und Schnittgrün nehmen viel Volumen ein und wiegen wenig — und die Anzahl der Fahrten kostet den Arbeitstag.
Sanierung von Wegen und Höfen. Kies, Sand, Pflastersteine nach innen bringen und Bauschutt nach außen, ohne das zu beschädigen, was bleibt.
Unterhaltspflege in schwierigen Bereichen: Hänge, Böschungen, Terrassierungen, wo ein Radfahrzeug genau dann anfängt zu rutschen, wenn es beladen ist.
Holz und Stämme, wo der Traktor nicht hinkommt: Wälder, Hanggrundstücke, enge Zufahrten.
Multifunktionsmaschinen, wenn sich die Arbeit täglich ändert
Wenn kein Arbeitstag dem anderen gleicht, vermeidet eine einzige Maschine mit Schnellwechsler den Kauf von drei Geräten. Das Anbaugerät wird auf der Baustelle gewechselt: Schaufel für Erde, Gabel für Paletten, Greifer für Stämme und Strauchwerk, Mulcher für die Flächenpflege, Kehrmaschine für die abschließende Wiederherstellung.
Im Cormidi-Programm wird der Stamm- und Strauchgreifer an der C85-ML und an allen CMF mit ML-Ausstattung, Versionen SP2 und SP3, montiert; der Baumstumpffräser an den CMF1200 und CMF1500 SP3.
Worauf man vor der Wahl achten sollte
Die Breite, gemessen am engsten Durchgang, dem man normalerweise begegnet — nicht am breitesten.
Der Kettentyp: Gummiketten, wenn man über Pflasterbeläge, Rasen und fertige Oberflächen fährt — im Grünbereich fast immer der Fall.
Die Entladung: wo man entleeren muss und auf welche Höhe. Kippmulde, Hochkipper, Seitenkipper: das ändert die Anzahl der Manöver pro Fahrt, und die Manöver sind der langsame Teil.
Die Nutzlast, zuletzt. Das ist die Zahl, die man zuerst anschaut, und die am wenigsten zählt: Wenn die Maschine nicht durch das Tor passt, nützt die Nutzlast nichts.